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Blues – Tanz in melancholischer Südstaatentradition

Blues zu spielen und danach zu tanzen, das bedeutet, ein Lebensgefühl in originaler amerikanischer Tradition zu erleben. Die Bluesmusik wurde Mitte des neunzehnten Jahrhunderts – vor allem durch die farbige Bevölkerung Amerikas – entwickelt und gründet auf den entbehrungsreichen Erfahrungen der schwarzen Sklaven. In ihren Liedern des Alltags, vorgetragen auf den Zuckerrohr- und Baumwollfeldern, wurde der Blues gesungen. Deshalb zählt der Blues nicht zum kulturellen Hintergrund der europäischen Bevölkerung, sondern diese Musik geht auf afrikanische und karibische musikalische Traditionen zurück.

Blues zu erleben, das weckt vor allem die Vorstellung vom Tanzen nach einer eher melancholisch klingenden Musik. Der Name leitet sich wahrscheinlich von der Sinneinheit ''I feel blue'' ab, was soviel wie ''Ich bin traurig'' bedeutet. Und noch immer sind originale Bluestexte in der Ich-Form und in einer Tonalität von zwölf Takten geschrieben. Der Blues ist ein Tanz, welcher vorrangig zu Liebesliedern getanzt wird.

Die Tanzelemente des Blues ähneln dem Jazz Dance sowie dem Lindy Hop. Sein Grundschritt heisst Walking. Spezielle Tanzfiguren sind beim Blues nicht auszuführen. Deshalb ist der Blues auch unter dem Synonym ''Schieber'' bekannt. Die Haltung der Tänzer ist eher locker. Beim Tanzen fasst man sich an den Händen oder gegenseitig in Taillenhöhe. Blues bietet die Möglichkeit, den Grundschritt Walking auf der Stelle oder in eine Richtung zu gehen. Dabei erfolgt eine enge Orientierung der tänzerischen Bewegungen an den Rhythmen der Musik. Tanzschrittfolgen werden zum Blues nicht ausgeführt. Tänzerische Bewegungen zum Blues sind eher als stimmungsgeladene, die gesanglichen Inhalte