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Charleston – ekstatische Tanzhommage an die ''Goldenen Zwanziger''

Der Charleston ist ein Tanz, der nicht ganz in die Showtänze hinein passt. Dennoch führe ich ihn hier auf, da er einen Tanz mit politischem Inhalt darstellt, der Anfangs zur Show getanzt wurde.

Kreisende Hüftbewegungen, gestikulierende Hände, sich abwechselnde X-Beine und O-Beine, ein Rhythmus, welcher den gesamten Körper in gebücktem oder aufrechter Haltung ergreift – das ist der Charleston.

Beim Charleston handelt es sich um einen bekannten Gesellschaftstanz im 4/4-Takt, welcher in den Vereinigten Staaten zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelt worden ist.

Seinen Ursprung hat der Charleston in der gleichnamigen Stadt im Bundesstaat South Carolina. Zur Zeit des Alkoholverbots tanzten dort vor allem Frauen, um auf diesen Missstand hinzuweisen. Parallel dazu wurden die sogenannten Negro-Musikals gezeigt. Darin führten u.a. junge Farbige den Charleston vor. In ihren tänzerischen Bewegungen orientierten sie sich vor allem an den rituellen Tänzen der afroamerikanischen Bevölkerung.

Es ist nachvollziehbar, dass der Charleston in den Anfangsjahren besonderes Aufsehen erregte und als Provokation verstanden wurde. Diese Phase war jedoch von kurzer Dauer.

Die überregionale Verbreitung des Charleston begann in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts mit dem Musiker James P. Johnson. Er war der Komponist von ''The Charleston'', jener musikalischen Vorlage, welche 1923 erstmals in dem Broadway-Musical ''Running Wild'' zur Aufführung gelangte. Gerade diese Präsentation des Charleston war es, welche dem Tanz sowohl im eigenen Lande, aber auch im internationalen Rahmen zu grosser Popularität verhalf.