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Hip-Hop – Jugendkultur der 80er Jahre in Tanz, Musik und Kunst

Mit TV-Filmen wie ''Beat Streat'' (1984) und ''Wild Style'' (1982), über Artikel in den Spezialzeitschriften ''The Source'', ''Backspin'' oder ''Partisan'', durch Auftritte von DJ Hollywood wurde der Hip-Hop zuerst als eine neue Jugendkultur ausgewiesen. Entstanden in den Slums und Ghettos der schwarzen amerikanischen Bevölkerung geht der musikalische Rahmen des Hip-Hop auf die Soulmusik der Farbigen zurück. Darüber hinaus setzt der Hip-Hop den Rahmen für die Integration des Sprechgesangs (Rap). Dieser Sprechgesang ist aus der Tradition des Toasting auf Jamaika entwickelt worden. Weitere besondere Merkmale der Hip-Hop-Musik sind das Samplen und Scratchen. Aber was unter der Bezeichnung Hip-Hop subsummierbar ist, geht noch viel weiter. Schliesslich steht Hip-Hop auch als Begriff für eine Lebenshaltung, zu welcher Rap, Breakdance und die Kreation gesprayter Graffitis wie selbstverständlich hinzugehören.

Die Entwicklung des Hip-Hop nahm in den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts ihren Ausgang mit Kool DJ Herc. Er experimentierte mit Wiederholungen von Soul und Funk, montierte und kombinierte Beats, ohne dass die ursprüngliche Musik vollständig abgespielt worden ist. Auf den Blockpartys präsentierte der Künstler diese neue Musik. Bald fanden sich die ersten Tänzer ein, um auf diese Musik zu tanzen. Der Breakdance entstand. Eine Fortführung der ersten Hip-Hop Musiken ist durch das Backspinning und Cutting erzielt worden. Dabei handelt es sich um DJ-Techniken, bei welchen es um das parallele Einspielen von Tracks (Cutting) und um die Wiederholung musikalischer Passagen durch Rückwärtsdrehung der Platte (Backspinning) geht. Hinzu kamen Techniken wie die zeitverzögert gespielte Musik (Phasing) sowie der Wechsel zwischen Musikvorlauf und -rücklauf (Scratching).

Die ersten Künstler, die mit der neuen Musik- und Tanzrichtung auch kommerziellen Erfolg erzielten, waren die Sugarhill Gang mit „Rapper Delight“ sowie der Rapstar Kurtis Blow mit dem „Christmas Rap“. Mit „ Rapture“ war Blondie als der erste weisse Hip-Hop Künstler erfolgreich. Bald nahm der Österreicher Falco diese Musiktypik auf und landete mit „Der Kommissar“ einen bis heute vielmals gehörten Welthit.

Tanzen nach den Klängen der Hip-Hop Musik wird als interessantes, körperlich anstrengendes und zugleich begeisterndes Erlebnis von den Jugendlichen geschildert.

Zum Hip.Hop passt nicht nur Selbstdarstellung, ausgelebte Lebensenergie, sondern auch das Feiern, der Flirt und das Verwerfen herkömmlicher Konventionen.

Dem Hip-Hop eigen ist ebenso die Darstellung individueller Tanzstile, aber auch, dass Animateure oder der DJ zum Tanzen auffordert, dass Gags gemacht werden, Besucher begrüsst und die Besucher der Party zum Feiern aufgefordert werden. Wenig bekannt ist jedoch, dass diese Ausdrucksformen des Hip-Hop eng an Besonderheiten der jamaikanischen Musiktradition anknüpfen. Der Trend des Hip Hop – ob nun tänzerisch oder musikalisch verstanden – wird derzeit durch den experimentellen Einsatz vieler technischer Geräte wie beispielsweise Drumcomputern und Synthesizern gesetzt. Dies markiert eine Unterform des Hip-Hop, welche den Begriff Electro Funk trägt. Damit ist auch das gegenwärtig stattfindende Revival im Technobereich zu erklären. Einen weiteren Trend setzte die Orientierung des Hip-Hop am naturalistischen Sound. Der Rapper Torch kann als ein wichtiger Vertreter der zeitgenössischen Hip-Hop Szene genan