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Samba – Feuriger Tanzwirbel Lateinamerikas

Rasante Tanzaktivitäten, darunter Hüftschwünge, Beckenbewegungen, abwechselndes Beugen und Strecken des Standbeinknies und die Nutzung des gesamten Tanzareals kennzeichnen einen der feurigsten Tänze, die aus Lateinamerika stammende Samba. Sie wird im 2/4 Takt bei ca. fünfzig Schlägen je Minute getanzt.

Eine Besonderheit der Samba ist die Variabilität im Stil, denn die Samba erfordert die Berücksichtigung verschiedener Rhythmen. Man unterscheidet den sogenannten Fussrhythmus sowie den Körperrhythmus. Der Körperrhythmus ist durch Vorwärts-Rückwärtsbewegung des Beckens zu gestalten. Dabei entsteht in Abhängigkeit von den verschiedenen getanzten Figuren ein unterschiedlicher Rhythmus der Füsse. Die Samba lebt von verschiedenen Tanzfiguren und von unterschiedlichen Tanztempi. Sie enthält sogar gelaufene Figuren in den Rhythmen ''Slow-quick-quick'' oder ''Quick-quick-slow''. Eine Besonderheit der Samba ist es, dass die Tanzschritte prinzipiell im Ballen beginnen und auf der Sohle des Fusses abgerollt werden. Dabei sind die Beine zusammen, lediglich die Knie werden gebeugt. Durch die Bewegung des Beckens werden die Beine im Wechsel gestreckt und im Knie gebeugt.

Die Samba kann als paarweise ausgeführter Turnier- und Gesellschaftstanz bezeichnet werden. Ihre kulturellen Wurzeln liegen in Brasilien. Noch im neunzehnten Jahrhundert stand die Samba als Oberbegriff für mehrere Tanzformen, welche durch afrikanische Sklaven aus dem Kongo, Angola und dem Sudan in das Land gelangten. Vor allem der Trommelrhythmus des Batuques gilt als Ursprung der Samba. Dabei handelt es sich um einen Kreistanz, der auch samba de roda genannt wurde. Damit ist die Samba stark von afrikanischen Rhythmen geprägt.