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Tango – Sinnbild südamerikanischen Temperaments

Als einer der fünf Standardtänze geniesst der Tango weltweite Verbreitung und ist Element des Welttanzprogramms. Der Tango besticht durch das Wechselspiel seiner Tempi und Tanzbewegungen. Rasche dynamische Aktivitäten folgen in rascher Folge zeitlupenartig verlangsamten Schritten, welche an das Heranschleichen des Raubtiers an seine Beute erinnern. Bei den Tanzschritten des Tangos fallen die Wechsel zwischen den langgezogenen, geradezu schleichenden, Bewegungen und den zackig erscheinenden Schritten auf. Die Tanzenden drehen bei Veränderungen der Tanzrichtung immer wieder ruckartig den Kopf, was einen Kontrapunkt zu ihren relativ ruhig gehaltenen Oberkörpern bildet.

Der Tango zählt zu den Gesellschaftstänzen. Er lebt aus der Körperhaltung, welche die Tanzpartner zueinander einnehmen denn, der Tango erfordert vom Paar die Ausführung einer gleichmäßigen Schrittstruktur.

Entstanden ist der Tango um das Jahr 1910 im südamerikanischen Argentinien und Uruguay. Der Tanz war damals unter der Bezeichnung „Canyengue“ bekannt. Relativ rasch verbreitete sich der Tango auf den Tanzbällen. Insbesondere die reichere Oberschicht hatte während ihrer Reisen in das ferne Südamerika den Tango erlernt. Für den Tanz in Europa erfolgte jedoch eine auf Harmonierung ausgerichtete Modifizierung der Tanzbewegungen, da man die ursprüngliche Form des Tango Argentino wegen der rasanten und abrupten Ausführung der Tanzbewegungen als ungeeignet empfand. Aus diesem Bemühen einer stilistischen Anpassung des Tangos, vor allem im Vereinigten Königreich, entstand der heute weit verbreitete Internationale Tango. Der Tango in der Form der in den zwanziger Jahren erreichten Tanzstilistik erfuhr dann kaum noch Verä